Je besser die Struktur einer Seite aufgebaut ist und je leichter Nutzer die Inhalte auf der Seite finden, desto besser wird ein Angebot im Internet angenommen. Dabei genügt oftmals eine einfache Aufteilung wie in einer Navigation nicht, um alle Bedürfnisse abzudecken.
Vielmehr teilt sich eine Seite in Unterbereiche, die ein anderes Aussehen erfordern, oder eben nicht nur der Struktur einer Navigation folgen.
Kategorien als übergeordnete Einheit
Dementsprechend kann eine Kategorie in cmsWorks inhalte- und navigationsübergreifende Aufgaben wahrnehmen. Einer Kategorie können von Haus aus folgende Aufgaben zugewiesen werden:
- Kontextabhängige Navigation (unabhängig vom Ablageort eines Dokuments)
- Farbwelten
- Werbung
- Syndizierung
- Seitenelemente (z.B. eine rechte Spalte oder Footer)
- Ein- und Ausblenden von Inhalten
- Zählpixel (z.B. IVW)
- Ausgabevarianten von Inhalten (z.B. Lang- oder Kurzform von Beiträgen, zusätzliche Linklisten am Fuß von Artikeln, etc.)
- Kundenspezifische Anpassungen
Wird, zum Beispiel, einer Kategorie eine eigene Farbwelt zugewiesen, so übernehmen alle dieser Kategorie untergeordneten Inhalte vollautomatisch diese Farbwelt. Das gleiche gilt für Werbung und spezialisierte Seitenelemente.
Dabei wird die Kategorisierung in cmsWorks selbst als spezialisiert gekennzeichneter Content abgelegt. Das heißt, dass Kategorien analog zu anderen Inhalten über normale Eingabemasken gepflegt werden können.

Abbildung 1: Zuweisung mehrerer Contentdokumente zu den zugehörigen Kategoriedokumenten
Kategorievererbung: DRY und Einfachheit gewinnen
Kategorien vererben sich selbständig nach oben. Wird eine Unterkategorie unter einer Hauptkategorie definiert und Einstellungen der Hauptkategorie nicht explizit überschrieben, so übernimmt die Unterkategorie automatisch die Werte der Hauptkategorie.
Auf diesem Wege bleibt die Konfiguration einfach, ohne dass an Flexibilität eingebüßt wird und das heute gängige Prinzip des "Don't Repeat Yourself" (DRY) wird eingehalten. Der Vorteil liegt auf der Hand: Eine Kategorie wird ein mal definiert und eingerichtet und steht jeder Unterkategorie zur Verfügung. Nur spezialisierte Einstellungen müssen überschrieben werden.
Und letztendlich muss der Redakteur nur die richtige Kategorie für seinen Content auswählen, das System ordnet diesem dann automatisch die Navigation, die Werbung, den IVW-Pixel, den RSS-Feed, einen Export und weiteres zu.
Navigation als Element der Kategorie schafft Flexibilität
Die Navigation ist das für den Nutzer wichtigste sichtbare Element um die Seite nach Inhalten zu durchsuchen. Deshalb ist eine flexible Navigation und Navigationsstruktur das A und O um Inhalte bestmöglich zu präsentieren.
Durch die Konfiguration der Navigation innerhalb der Kategorie wird eine Unabhängigkeit des Ablageortes von der Navigation erreicht welche weitreichende Vorteile bietet. So können Inhalte in nach Themen, Produkten, Abteilungen, Sprachen oder Monaten sortierten Ordnern abgelegt werden und erscheinen trotzdem automatisch in der richtigen Navigation.
Werbung, Statistiken und Sonderseiten
Und gerade weil eine Kategorie über eine reine Seitenstrukturinformation hinaus geht können übergreifend Werbungen, Wallpaper, ja sogar das Aussehen generell sowie Statistiktools und Verfahren wie IVW oder Google Analytics ohne Programmierung konfiguriert werden. Ganze Seitenbereiche oder Sonderseiten, welche eine spezialisierte Navigation oder ein anderes Aussehen benötigen (um zum Beispiel einen Partner vorzustellen oder eine Werbeaktion zu starten) sind hier möglich.


